Refashion: Vom Minikleid zur Tunika

Ein Wochenende in Kiel, mal wieder ein Anlass im Kilo-Laden vorbeizuschauen! Und? Es war genau mein Tag! Gleich mehrere Second Hand-Teile landeten auf der Waage und wollten mitgenommen werden. „Unglücklicherweise“ war es der erste Tag, also kostete das Kielo stolze 21,99€. pro Jeans zahlte ich 5€ und ganz schnell war ich um knapp 40€ erleichtert. Dennoch verließ ich seelig den Laden, weil ich tatsächlich 2 perfekt sitzende Lee-Jeans gefunden hatte.

Außerdem hatte ich mich sofort in ein dunkelblaues Satin-Minikleid verliebt. Die großen gelben Blumen und die türkisen Details schrien direkt „FIFTIES“. Ihr versteht, ich musste es unbedingt haben.

Refashion: Tunika

Allerdings war es doch recht knapp und wollte nicht so richtig über meine Hüfte.Refashion: Tunika

Ich fühlte mich etwas eingeengt und ein versehentliches Hochrutschen wollte ich nicht riskieren.

Refashion: Tunika

Außerdem schlug es unvorteilhafte Falten, so dass ich kurzum beschloss eine Tunika daraus zu machen. Refashion: Tunika

Als ich also wieder daheim war, setzte ich mich direkt an die Maschine. Ratz fatz, los ging’s. Hier meine kleine & schnelle Anleitung:

1. Kürzen: Zuerst überlegt ihr, auf welche Länge ihr das Minikleid kürzen wollt. Messt mit Hilfe eines Lineals oder improvisiert, wie ich, mit einer Karte.

Refashion: Tunika

Markiert den Stoff einmal rundum. Das ist später eure Schnittkante – aber achtet darauf, dass das Kleid vorn und hinten gleich lang ist. Refashion: Tunika

Schneidet nun vorsichtig entlang der Linie den überschüssigen Stoff ab.Refashion: Tunika2. Seitenschlitze: Damit die spätere Tunika nicht auch in die Taille hochkrabbelt, sondern immer schön unten sitzt, habe ich mich für Seitenschlitze entschieden.

Refashion: Tunika Dazu habe ich die Seitennähte etwa 20 Zentimeter mit Hilfe eine Nahttrenners aufgetrennt. Refashion: Tunika3. Schlitze versäubern: Die „schöne“ künstliche Satinfaser ribbelt sich leicht auf, deshalb habe ich sie mit einem Zick-Zack-Stich versäubert.

Refashion: Tunika Damit sie nicht sichtbar ist, habe ich den Stoff einen halben Zentimeter umgeklappt und dann mit einem Geradstich festgesteppt. ninutschkanns_refashion_tunika134. Saum: Ihr wisst, ich bügle selten, aber diesmal schien es mir wichtig. Der Satin ist so leicht und verrutscht schnell, eine Fixierung mit Stecknadeln hätte den Stoff eventuell verzogen. Also habe ich den Saum einmal um etwa 2 Zentimeter umgebügelt, was auch für die spätere Optik und den Sitz ganz vorteilhaft war.

Refashion: Tunika Nach dem Bügeln habe ich den Stoff noch zusätzlich mit einem Geradstich festgesteppt. Refashion: TunikaUnd das war’s schon. FERTIG!

Angezogen sieht das gute Stück dann so aus:

Refashion: Tunika Jetzt fühle ich mich in den ehemaligen Minikleid nicht mehr eingeengt. Refashion: TunikaDie neue Tunika sitzt wie angegossen.

Refashion: Tunika Die Seitenschlitze waren wirklich eine gute Idee.

Refashion: Tunika 1. Tunika – Zara (Second Hand), 2. Boot-Cut-Jeans – C&A, 3. Booties – Ara

Und zuletzt nochmal die Tunika im Vorher-Nachher-Vergleich.Refashion: TunikaAlso, wie gefällt es euch besser? Als enges Mini oder als lockere Tunika?

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