Refashion: Baseball-Tee

Ebenfalls beim letzten Besuch im Glückslokal habe ich nicht nur einen fantatsischen roten Cape-Mantel und diesen türkisen Nikki-Pullover erstanden, sondern auch dieses Baseball-Tee. Ich liebe diese Art von Shirts, weil sie einfach immer sportlich aussehen. Außerdem erinnern Sie mich irgendwie an Baseballspiele in den 80ern. Woher dieser Gedanke kommt, weiß ich auch nicht so genau…

Jedenfalls war mein Fundstück natürlich viel zu groß. Aber das war kein Hindernis für mich! Also habe ich es eingepackt und am Wochenende wieder die Maschine angeworfen und losgenäht.

Refashion: Baseball-TeeSchaut Euch diesen Lappen da unten am Shirt an. Also manche Schnitte kann man einfach nicht nachvollziehen… Refashion: Baseball-TeeIch fühle mich auch ein wenig beängt, obwohl es ansonsten wirklich mindestens zwei Nummern zu groß ist. Refashion: Baseball-TeeGO FOR REFASHIONING!!!!

Auch diesmal möchte ich euch gern zeigen, wie ich aus einem zu großen Kleidungsstück etwas passendes gemacht habe, das quasi seinen 2. Frühling mit mir feiern darf. Dies ist eins der einfachen Veränderungen, die Ihr auch mit wenig Näherfahrung wirklich ganz leicht meistern könnt. Los geht’s.

1. Kopieren: Zuerst sucht Ihr Euch ein Shirt, dass richtig gut passt. In meinem Fall ein anderes Baseball-Tee. Legt sie so übereinander, dass sie schön mittig und Ausschnitt auf Ausschnitt liegen.Refashion: Baseball-Tee

2. Feststecken: Fixiert das Shirt nun entlang der Vorlage mit Steck-Nadeln.Refashion: Baseball-Tee

3. Nähkante markieren: Da ich meinem Augenmaß einfach nicht immer trauen kann, habe ich parallel zu den Nadeln die künftige Nahr vorgezeichnet. (Helllaue Linie rechts von den rechten Stecknadeln, weiße Linie links von den linken Stecknadeln.)Refashion: Baseball-Tee

4. Feststeppen: Jetzt entlang der Linie mit einem Geradstich vernähen.Refashion: Baseball-Tee

5. Überflüssigen Stoff abschneiden. Schnipp, schnapp.Refashion: Baseball-Tee

6. Kanten versäubern: Ich habe mit einem zweiten Geradstich die Naht stabilisiert und mit einem Zick-Zack-Stich die Kante versäubert.Refashion: Baseball-Tee

7. Saum: Den komischen Lappen von einst habe ich abgeschnitten. Die Stoffkante 2x in Falten gelegt und ebenfalls mit einem Geradstich fixiert. Mit einer doppelten schwarzen Naht wird der Saum zum Hingucker. (Wer es genauer machen will, bügelt die Stoffkanten vorher!)Refashion: Baseball-TeeTadaaaa, und schon ist aus dem zu großen Baseball-Tee ein super cooles neues, passendes Shirt geworden. Mit diesen Schritten könnt Ihr aus (fast) jedem zu großen Oberteil ein passendes machen.

Ich habe es direkt mit meinem DDR-Cordrock kombiniert.

Refashion: Baseball-TeeObwohl ich es generell lieber farbig mag, ist der black&white Look doch wirklich schön.

Refashion: Baseball-Tee

Ich habe mich dann doch dagegen entschieden, den Ausschnitt zu erweitern, weil es doch irgendwie zum Stil des Shirts gehört.Refashion: Baseball-Tee

Aus Mangel an passenden Schuhen, hab ich erstmal noch Muttis alte Schnürer und schwarze Stulpen untenrum getragen. (Ihr glaubt gar nicht, wie schwer es ist, passende Herbstschuhe für einen Midirock zu finden!!! Vor allem, wenn man dazu noch so kräftige Waden hat, wie ich. Aber jetzt ist die Suche endlich beendet…)Refashion: Baseball-Tee

1. Strickjacke – Blutsgeschwister, 2. Baseball-Tee – refashioned Second Hand, 3. Midirock – thrifted Vintage, 4. Stulpen – Second Hand, 5. Schnürer – alt

Refashion: Baseball-TeeDa fällt mir auf: Bis auf die Strickjacke ist alles Second Hand! Schöne Mischung aus sportlichem Retro und modernem Vintage, oder?signatur_wywm

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