Refashion: New Dress a Day – Was nicht passt, wird passend gemacht

In den letzten Wochen war viel los. Geburtstage wollten gefeiert und das tolle Wetter draußen genossen werden. Ich war aber nicht ganz untätig und habe ein zu großes Kleid, dass seit Monaten im Schubfach lag, endlich passend gemacht. In diesem Post kann ich Euch auch endlich mal meine Liebe zu Vintagekleidung und zum Nähen richtig zeigen. Seitdem ich eine Nähmaschine habe, ändere ich von Zeit zu Zeit diverse Kleidungsstücke – auch wenn es nur mal Hosenbeine sind. Schon früher hat mein Opa mir Keile in die Hosen gesetzt, damit ich Schlaghosen tragen konnte. Jetzt liegt es an mir!

Vorher & Nachher

Diese Liebe teile ich mit Marisa Lynch, die vor ein paar Jahren auf die Idee kam, für ein Jahr lang nur noch gebrauchte Kleidung zu kaufen, um etwas Eigenes zu schaffen und sich zu verwirklichen! Und was nicht passte, änderte sie einfach um. Und darüber bloggte sie dann, bis heute. Ich finde Ihre Kreativität wirklich beeindruckend, und staune, wie sehr man ein Kleidungsstück mit nur wenigen Stichen ändern kann. Auf www.newdressaday.com könnte Ihr Euch gern überzeugen.

Ab nun bin ich dran. Mein simples, Grün-getupftes Kleid, habe ich beim Trödler gefunden. Das Muster ist ganz witzig und wegen der Stofffülle wollte ich eigentlich was anderes draus machen. Aber da mich Marisa so mitgerissen hat und ich Kleider liebe, habe ich mich entschieden, es anzupassen.

Vorher:

Customized Dress_before

Das Kleid war mindestens 2 Nummern zu groß. Das zeigte sich vor allem im Brustbereich. Es ist handgenäht und man kann sich gut an den vorhandenen Nähten orientieren.Customized Dress_before

An der Hüfte war es natürlich auch viel zu groß, aber hier wollte ich nicht zuviel Stoff wegnehmen. Also machte ich mich an die Arbeit.

Nachher:

Customized Dress

Zuerst habe ich die Seitennähte bearbeitet und links und recht jeweils etwa 5 Zentimenter weggenommen. Die Grundweite passte, aber nun musste ich auch den Brustbereich mit Abnähern anpassen. Das ist mir leider nicht so richtig geglückt. (Fällt aber nur auf, wenn man GANZ genau hinguckt.) Hier musste ich auch die Achselweite verringern, in dem ich vom Ärmel in ca. 2 Zentimeter Abstand von der alten Naht in kleinem Bogen Richtung Taille genäht habe.

Customized Dress

Dann habe ich auch über die ganze Front, vom Schlüsselbein bis zur Taille in Höhe Bauchnabel über die Brustabnäher etwa 2 Zentimeter in einem Bogen abgesteppt, um die Stofffülle zu reduzieren. Das funktionierte soweit ganz gut.

Customized Dress_back

Zum Schluss habe ich einfach nur noch ein Gummiband eingenäht, sodass das Kleid automatisch die Taille betont. Klar, es ist nicht ganz perfekt geworden und man könnte hier und dort noch ein paar Borten, Knöpfe oder Spitze annähen. Eine Kollegin meinte sogar, dass es fast wie ein Blutsgeschwister-Kleid aussieht – ok, dafür sind nun wirklich zu wenig Details dran. Ich finde meinen sportlich-türkisen Baumwollgürtel wunderbar dazu und die knallgelben Clogs (ein Fundstück vom letzten Flohmarkt) sind doch der Hammer, oder?signatur_wywm

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